Mit dem Selbstcoachingtool Kairos raus aus der beruflichen Sackgasse

Im Wandel der Arbeitswelt stehen viele 35- bis 50-Jährige vor der Mammut- aufgabe, sich beruflich neu zu orientieren. Das Selbstcoachingtool Kairos unterstützt sie, neue Optionen für die berufliche Laufbahn zu erkennen und handlungsfähig zu bleiben. Heute startete die Crowdfunding- kampagne auf wemakeit, um die erste Serie des Selbstcoachingtools Kairos zu finanzieren.

Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem Wandel, der zunehmend digital geprägt ist. Neben der Unsicherheit der Arbeitsplätze wachsen für Arbeitnehmer und -geber die Anforderungen. Stets sollen sie mobil, flexibel, vielseitig, belastbar, erreichbar und lernbereit sein. Middle-Ager – die 35- bis 50-Jährigen – zeichnen sich dadurch aus, dass sie schon mindestens ein Drittel ihres Berufslebens zurückgelegt haben, ihnen nicht mehr alle Optionen offen stehen, sich die Rahmenbedingungen des persönlichen Lebens verfestigt haben und sie nicht mehr mal eben den Job wechseln können. Sie stehen vor der Mammutaufgabe, den Übergang von der beruflichen Bewährungs- in die Profiphase erfolgreich zu meistern. Genau an diesem Übergang finden ent- scheidende Weichenstellungen statt: Sollen sie den Karrierepfad zielstrebig weiter schreiten, wollen sie den Status erhalten oder wollen sie sich noch einmal umorientieren. Der Übergang wird oft als einschneidendes Erlebnis wahrgenommen, in dem sie gefordert sind, aktiv zu werden und Dinge anzustossen. Er wird häufig – und meist unterschwellig – bemerkbar, indem sich Middle-Ager gelangweilt fühlen, frustriert und unzufrie- den sind oder indem sie übermässig oder eingeschränkt produktiv sind. Solche Herausforderungen lösen zuweilen Ängste aus. Das Selbstcoachingtool Kairos reagiert auf diese Herausforderungen und unterstützt Middle-Ager, neue Optionen und Lösungswege für die berufliche Laufbahn zu erkennen und handlungsfähig zu sein. Selbständig, anonym und ohne Coach.

Berufliche Veränderungsphasen spielbasiert bewältigen

Da Menschen spielen, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten und um zu lernen, fördern Spiele Menschen mitunter in ihrem Weiterkommen. Denn Planspiele können bestimmte Lebensbereiche simulieren und da- durch Menschen erlebbar machen, welche Faktoren und Dynamiken in ihren Lebenswelten wirksam werden. Die Simulation ermöglicht, nachhaltig anwendbares Wissen und soziale Kompetenzen auszubilden, um ein besseres Verständnis von gegenwärtigen Prozessen sowie von konkreten Alternativen zu entwickeln.

Im engen Austausch mit Middle-Agern, Laufbahncoaches und Game Designern entwickelte Heidrun Föhn im Rahmen ihres Masterstudiums in Game Design an der Zürcher Hochschule der Künste das spielbasierte Selbstcoachingtool Kairos. Kairos besteht aus einem Kartendeck und einem Coachingjournal, die Spielmechanik fundiert auf Metho- den der Planspieltheorie, des Veränderungs- und des Laufbahncoachings. In einem qualitativen Playtest- Verfahren mit berufstätigen 35- bis 50-jährigen Frauen und Männern konnte nachgewiesen werden, dass Kairos bestens geeignet ist für Middle-Ager, sich selbst auf kreative Weise durch berufliche Neuorientierungsphasen zu navigieren, denn es stärkt Ressourcen, offenbart neue Optionen für die berufliche Laufbahn und macht handlungsfähig.

Heute startete Rotmont eine Crowdfundingkampagne auf wemakeit, um die erste Serienproduktion zu finanzieren. Erhältlich ist das Selbstcoachingtool Kairos für 149 Sfr (exkl. MwSt., exkl. Versandkosten) im Onlineshop shop.rotmont.com.

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