Glossar


Co-Creation

Unter Co-Creation versteht man die kreative Kollaboration resp. die aktive Teilhabe von Kunden an der Entwicklung neuer Produkte und Services sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen im Verlauf eines Innovationsprozesses.


Design Thinking

Design Thinking ist eine systematisch-kreative Herangehensweise an komplexe Problemstellungen, die sich an der Zielgruppe orientiert und auf Design-Methoden beruht. Sie fordert eine stetige Rückkopplung zwischen dem Entwickler einer Lösung und seiner Zielgruppe. So erzeugt Design Thinking praxisnahe Ergebnisse.


Serious Games

Nach Suter (2007: S. 32) sind „Serious Games“ Simulationen von realweltlichen Prozessen und Ereignissen mit dem Ziel, Spielende in etwas zu trainieren oder zu etwas zu erziehen. Sie sind […] strictly connected to positive emotions, and to a wide variety of pleasant situational responses that make gameplay the direct emotional opposite of depression. […] They are able to recreate a „magic circle“, that enforces individual agency, self-confidence and self-esteem, by sustaining a process of acknowledgement of personal ability to perform well, solve problems, and manage with difficulties.“ (Brooks / Brahnam / Jain, 2014: S. 225). Eiselen, Manahl und Kriz (2014: S. 38ff) zufolge zählen Serious Games zur Sparte der Planspiele, die die Realität in einem Modell abbilden, Spass machen dürfen und zum Ziel haben, Wissen und Handlungskompetenz zu erwerben.


Spielen

Im Kontext von Serious Games wird das Spielen als eine Problemlösungsaktivität verstanden, die mit einer spielerischen Einstellung angegangen wird (Schell, 2012: S. 74) und die in der Lage ist, Elemente einer Situation so zu verändern, dass Neues und Unbekanntes entsteht, um Lösungen für scheinbar nicht mehr lösbare Probleme zu finden (Suter, 2007: S. 32).


Verwendete Literatur:
Brooks, A. / Brahnam , S. / Jain L. (2014). Technologies of Inclusive Well-Being: Serious Games, Alternative Realities, and Play Therapy. Berlin und Heidelberg: Springer
Eiselen, T. / Manahl, W. / Kriz, W. (2014). Umgang mit Komplexität spielerisch lernen. In: wirtschaft + weiterbildung, H. 5 (S. 38-43). Freiburg: Haufe-Lexware
Schell, J. (2012). Die Kunst des Game Designs. Bessere Games konzipieren und entwickeln. Heidelberg, München, Landsberg, Frechen, Hamburg: mitp
Suter, B. (2007). Die Kultur des Spielens. In: Brezinka, V. / Götz, U. / Suter, B. (Hrsg.), Serious Game Design für die Psychotherapie (S. 25-34). Zürich: update Verlag